Losi Bau

01 · Tiefgaragen & Garagen

Boden­beschichtungen in Augsburg

Ein Boden hält so lange, wie der Untergrund darunter es zulässt. Deshalb beginnt jede Beschichtung bei uns nicht mit dem Material, sondern mit der Vorbereitung und der Messung.

  • FlächenTiefgarage, Halle, Werkstatt, Lager, Garage
  • Vor der BeschichtungCM-Messung und Haftzugprüfung
  • GebietAugsburg, Schwaben, Großraum München

Vor der Beschichtung

Erst der Untergrund, dann das Material

Der Untergrund wird gefräst, gestrahlt oder geschliffen, Schadstellen werden ausgebessert, Feuchte und Haftzugfestigkeit gemessen. Erst dann wird beschichtet.

  1. 01 · Vorbereiten Fräsen, Kugelstrahlen oder Schleifen, je nach Zustand und Belag. Lose Schichten müssen weg, die Oberfläche braucht ein offenes Gefüge.
  2. 02 · Ausbessern Risse verpressen, Schadstellen reprofilieren, Gefälle richten. Eine Beschichtung gleicht keinen Bauschaden aus.
  3. 03 · Messen CM-Messung für die Restfeuchte, Haftzugprüfung für die Tragfähigkeit. Beide Werte entscheiden, ob und womit beschichtet wird.
  4. 04 · Beschichten System nach Nutzung und Belastung, aufgetragen in der vom Hersteller vorgegebenen Schichtdicke.
Frisch gestrahlte Betonfläche im Vordergrund, Bodenfräse im Hintergrund
01 · VorbereitenDie gestrahlte Fläche, bevor irgendein Material aufgetragen wird.
Mitarbeiter führt eine Bodenschleifmaschine über eine Betonfläche
02 · SchleifenFeinabtrag, bis der Untergrund gleichmäßig offen ist.
Mitarbeiter zieht die Beschichtung mit der Rakel auf
04 · AuftragenDie Beschichtung wird in gleichmäßiger Schichtdicke aufgezogen.

Im Schnitt

Die Schichten einer Beschichtung

Was aussieht wie eine Farbe, ist ein System aus mehreren Lagen. Jede hat eine Aufgabe, und jede hängt davon ab, dass die darunter trägt.

Schnitt durch einen beschichteten Industrieboden: auf dem aufgerauten Beton eine Grundierung, darüber die Beschichtung mit eingestreuten Körnern und obenauf die glatte Versiegelung
  1. 01UntergrundBeton oder Estrich. Gefräst, gestrahlt oder geschliffen, gemessen auf Feuchte und Haftzug.
  2. 02GrundierungDringt in den Untergrund ein und stellt die Verbindung zur Beschichtung her.
  3. 03BeschichtungDie tragende Schicht. Ihre Dicke richtet sich nach der Belastung.
  4. 04EinstreuQuarzsand oder Korund in der frischen Schicht. Er macht die Rutschhemmung.
  5. 05VersiegelungSchließt die Einstreu ein und bestimmt, wie leicht sich die Fläche reinigen lässt.

Auswahl

Welche Beschichtung für welche Nutzung

Nicht das teuerste System ist das richtige, sondern das, was zur Belastung passt.

EinsatzbereichAnforderung
Tiefgaragen und Parkdecks rissüberbrückend, befahrbar, beständig gegen Tausalz: OS 8, OS 10 oder OS 11. Im Zuge einer Tiefgaragensanierung gehört die Beschichtung zum Instandsetzungssystem.
Hallen und Produktion abriebfest, belastbar durch Staplerverkehr, teils chemikalienbeständig
Werkstätten und Gewerbe ölbeständig, leicht zu reinigen
Lager und Logistik druckfest, markierbar
Private Garagen staubfrei, pflegeleicht, feuchtebeständig, siehe Garagensanierung

Die Rutschhemmung wird je Fläche festgelegt: Eine Rampe braucht eine andere Einstufung als eine ebene Hallenfläche.

Häufige Fragen

Fünf Fragen zur Bodenbeschichtung

Welche Bodenbeschichtung passt zu welcher Nutzung?

Entscheidend sind Belastung und Untergrund. In Tiefgaragen braucht es rissüberbrückende, befahrbare Systeme, die Tausalz standhalten. In Produktionshallen zählt Abriebfestigkeit unter Staplerverkehr, in Werkstätten Ölbeständigkeit, in Lagern Druckfestigkeit. Die Rutschhemmung wird je Fläche festgelegt, eine Rampe anders als eine ebene Halle.

Was ist eine CM-Messung?

Die CM-Messung bestimmt den Feuchtegehalt eines Untergrunds. Eine Materialprobe wird mit Calciumcarbid in einem Druckgefäß geschüttelt; aus dem entstehenden Gasdruck lässt sich die Restfeuchte ablesen. Vor Beschichtungen ist das wichtig: Ist der Untergrund zu feucht, haftet die Beschichtung nicht dauerhaft oder es bilden sich später Blasen.

Was ist eine Haftzugprüfung und warum wird sie gemacht?

Bei einer Haftzugprüfung wird ein Prüfstempel auf die vorbereitete Betonoberfläche geklebt und senkrecht abgezogen. Gemessen wird, welche Zugkraft der Untergrund aushält. Das entscheidet, ob eine Beschichtung dauerhaft hält. Ist der Wert zu niedrig, muss der Untergrund weiter abgetragen werden, sonst löst sich die neue Schicht später samt Altbeton ab.

Kann auf einen alten Belag beschichtet werden?

Nur, wenn er fest, tragfähig und mit dem neuen System verträglich ist. Das entscheidet die Haftzugprüfung, nicht das Aussehen. Lose, ölgetränkte oder abmehlende Schichten werden abgetragen. Auch ältere Beschichtungen aus anderen Materialien können unverträglich sein; im Zweifel wird bis auf den tragfähigen Beton freigelegt.

Was kostet eine Bodenbeschichtung?

Das hängt vom Untergrund ab, von der Fläche, von der Nutzung und vom System. Ein Hallenboden für Staplerverkehr braucht etwas anderes als eine Garage. Wir sehen uns die Fläche an, prüfen den Untergrund und rechnen es dann durch. Anfragen an info@losi-bau.de oder +49 821 207321-21.

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